aus 4 mach 1 - die neue igefa SE

Igefa SE - Fusion und Transaktion

aus 4 mach 1 - die neue igefa SE

Die HWB Gruppe begleitete als Beratungsunternehmen, zusammen mit den Juristen von Brock Müller Ziegenbein und den Wirtschaftsprüfern von Kloppe & Partner, über 18 Monate hinweg den Aufbau eines neuen Familienkonzerns unter Führung des geschäftsführenden Gesellschafters Kai Kruse sowie des Geschäftsführers Jens Braasch. Zeitgleich unterstützte die HWB den Zukauf eines weiteren großen mittelständischen Unternehmens aus München. Die Kieler Beratungsgruppe bereitete einen der größten Zusammenschlüsse von Familienunternehmen in den letzten Jahren mit zukünftigem Hauptsitz in Schleswig-Holstein vor. Es entsteht damit eine ausgesprochen zukunftsträchtige Unternehmensstruktur.

Die 6 Firmengruppen des Unternehmensverbundes igefa arbeiten seit fast 50 Jahren Hand in Hand. Sie versorgen tagtäglich ihre Kunden mit allem, was diese für ihre Geschäftsprozesse benötigen: von A wie Allzweckreiniger bis Z wie Zahnstocher. Der Verbund erstreckt sich über 30 Standorte und versorgt Branchen im Bereich der Krankenhäuser, Produktionsunternehmen, in der Gebäudereinigung und im Gastgewerbe ebenso wie in der Hotellerie.

Kundeninformationen

Unternehmen  Kruse Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, igefa SE & Co. KG
Auftraggeber Kai Kruse
Branche Fachgroßhändler in Gastronomie, Hotellerie und Krankenpflege
Firmensitz Neumünster
Auftrag Fusion dreier Unternehmen, mit anschließendem Ankauf eines weiteren
Unternehmensphase Wachstum   Kauf / Verkauf
Projektleiter Hartmut Winkelmann
Projektstatus abgeschlossen
Jahr 2020 - 2021

 

Die Zusammenarbeit mit der HWB Gruppe

Die HWB Gruppe um Geschäftsführer und Gründer Hartmut Winkelmann betreut Kai Kruse, geschäftsführender Gesellschafter der Kruse Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (in Schleswig-Holstein vertreten durch die Henry Kruse GmbH & Co. KG) schon seit gut 3 Jahren. Diese war Teil des igefa-Verbundes, ein Zusammenschluss aus sechs Familienunternehmen. In der strategischen Betreuung stand für Kai Kruse immer wieder eine Frage im Mittelpunkt:  Wie wachsen die igefa und die Kruse-Gruppe in Zukunft am besten? Als Antwort darauf schlossen sich 3 der 6 Unternehmen zur neuen igefa SE & Co. KG zusammen. Die Unternehmensgruppen Kruse, Wittrock + Uhlenwinkel und Eichler-Kammerer bilden die neue Societas Europae.

Doch damit nicht genug. Im gleichen Atemzug erwarb das neue Unternehmen die ebenfalls im Verbund der igefa angesiedelte Arndt Gruppe. Die Arndt Gruppe aus München bedient bereits den süddeutschen Markt. Dieser Ankauf war für die igefa sehr wichtig, da sie so weiterhin ein flächendeckendes Betreuungsnetz für ihre Kunden anbietet. Kai Kruse und Jens Braasch entwickelten die Zielsetzungen und Leitlinien, die zusammen mit Tilmann Kruse und weiteren Anwaltskollegen (Rechtsanwälte Brock Müller Ziegenbein) und Kay Stöterau (Wirtschaftsprüfer Kloppe & Partner) sowie von Hartmut Winkelmann umgesetzt wurden.

Analyse und Beratung:

Bei Unternehmensfusionen bestimmt die Bewertung der Unternehmen die Verhandlungen, da diese über die Anteile an der neu geschaffenen Unternehmung entscheiden. Die Kruse Gruppe hält nun als Mehrheitsgesellschafterin 62,5% der Firmenanteile. "Mit der Neuaufstellung wollen wir unsere Position als führender und leistungsstarker Großhandelspartner für die Branchen Gesundheitswesen, Gebäudereinigung und Facility Management, Hotellerie und Gastronomie, Industrie und Verkehr sowie Einzelhandel ausbauen“, betont der neue Vorstandsvorsitzende Jens Braasch.

Die HWB Gruppe erfüllte für ihren Mandanten folgende Aufträge:

  1. Die Bewertung der verschiedenen Unternehmen und die Verhandlung über das Verteilen der Anteile.
  2. Betreuung im Transaktionsprozess der Arndt Gruppe in die igefa.
  3. Aufbau-Organigramme und Gremien.
  4. Besetzung des Top-Managements.

Aufgrund der Rechtsform der SE besitzt der Beirat – Personengleich mit dem Aufsichtsrat – eine starke Stellung. Dieser besteht aus:

  • Vorsitzender des Aufsichtsrates Kai Kruse
  • Jens Wittrock (bisheriger Gesellschafter von Wittrock + Uhlenwinkel)
  • Wolfgang Eichler (bisheriger Gesellschafter der Eichler-Kammerer)
  • Hartmut Winkelmann
  • Jörn Linnertz (bisheriger Aufsichtsrat und Anwalt von Wittrock + Uhlenwinkel)
  • Florian Kammerer (Vertreter der Familie Kammerer)

Der Vorstand setzt sich folgendermaßen zusammen:

  • Vorstandsvorsitzender Jens Braasch
  • Wolfgang Reißner (Einkauf & Logistik)
  • Brigitte Kurz (Finanzen)
  • Jan Stübinger – langjährige igefa-Führungskraft (regionaler Vertrieb)
  • Christian Twietmeyer  - langjährige-igefa Führungskraft (Nationaler Vertrieb)

 

Umsetzung:

Durch die neue Firmierung legt das Unternehmen die Basis für eine langfristige, erfolgreiche Entwicklung. In Zukunft wird die igefa SE flächendeckend Märkte in Deutschland und angrenzenden Ländern wie Dänemark, den Niederlanden, Österreich und Polen bedienen. Der zukünftige Hauptsitz der igefa wird Neumünster. Der Unternehmenszusammenschluss beschäftigt in Zukunft über 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Die Bedeutung dieser Fusion und Transaktion ist gewaltig. Sie ist eine der größten Unternehmenszusammenschlüsse Norddeutschlands der letzten Jahre. Sicherlich die Größte in der Geschichte der HWB Gruppe“, sagt Hartmut Winkelmann. Er wird auch in Zukunft weiterhin die igefa betreuen und ein Aufsichtsrats-Mandat in der igefa SE wahrnehmen. Die Firmen Julius Brune und Toussaint, Teile des ursprünglichen igefa-Verbundes, werden rechtlich selbstständig bleiben und die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit als Kooperationspartner mit der neuen igefa SE fortsetzen. Die neue igefa SE soll zukünftig eine Umsatzgröße von über 1 Milliarde € erreichen. Die Fusion und Transaktion hat die Zustimmung des Bundeskartellamts erhalten.

Wir sind eins - igefa
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»Das Wichtigste ist, dass die Zusammenarbeit mit Hartmut Winkelmann von gegenseitigem Vertrauen geprägt ist. Ansonsten schätze ich besonders die strategischen Fähigkeiten, den Ideen-reichtum, das Verhandlungsgeschick und die ungewöhnlich menschliche Art des Umganges. Insofern war Herr Winkelmann ebenso wie die Herren Tilmann Kruse (BMZ) und Kay Stöterau (Kloppe & Partner) eine wertvolle Unterstützung für mich als Inhaber in diesem komplizierten Prozess. Deswegen werde ich auch zukünftig die Zusammenarbeit fortsetzten und mit ihm im Aufsichtsrat und Beirat der neuen Holding gerne zusammenarbeiten.«

Kai Kruse
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