In den kommenden Jahren stehen zehntausende Handwerksbetriebe und produzierende Unternehmen in Norddeutschland vor der Nachfolgefrage. Die Herausforderungen sind besonders:
- Der Inhaber ist die zentrale Figur. Kundenbeziehungen, Fachwissen und Entscheidungen hängen an einer Person.
- Eine zweite Führungsebene fehlt oft.
- Die Bewertung ist schwierig, weil der Ertrag stark an den Inhaber gebunden ist.
- Nachfolger erwarten ein Unternehmen, das ab dem ersten Tag funktioniert.
Genau hier setzen wir an. Wir machen Ihr Unternehmen übergabefähig – unabhängig davon, ob Sie an Familie, Mitarbeiter oder einen Käufer übergeben. Das bedeutet: Prozesse dokumentieren, Inhaberabhängigkeit reduzieren und das Unternehmen so aufstellen, dass ein Nachfolger sofort arbeiten kann.
Wie Wertsteigerung die Nachfolge vorbereitet
Nachfolge-Checkliste als PDF
Wann sollte ich mit der Nachfolgeplanung beginnen?
Idealerweise drei bis fünf Jahre vor dem geplanten Übergabezeitpunkt. Je früher Sie starten, desto mehr Gestaltungsspielraum haben Sie – bei der Wahl des Nachfolgers, bei steuerlichen Fragen und bei der Vorbereitung Ihres Unternehmens auf die Übergabe. Viele Unternehmer unterschätzen, wie viel Zeit eine sorgfältige Nachfolge braucht.
Wie lange dauert eine Unternehmensnachfolge?
Das hängt von der Form der Nachfolge ab. Eine Familiennachfolge mit klarem Nachfolger kann in 6 bis 12 Monaten strukturiert werden – die eigentliche Übergabe und Einarbeitung dauert aber oft länger. Bei einem Verkauf an einen externen Investor rechnen wir mit 9 bis 18 Monaten vom ersten Gespräch bis zum Abschluss. Wir begleiten Sie über den gesamten Zeitraum.
Was kostet eine Nachfolgeberatung?
Die Kosten richten sich nach dem Umfang des Mandats. Unsere Beratung umfasst je nach Bedarf die Bewertung, die Suche nach einem Nachfolger, Verhandlungsführung und Mediation. In einem kostenfreien Erstgespräch klären wir, welche Leistungen für Ihre Situation sinnvoll sind, und geben Ihnen eine transparente Einschätzung der Kosten.
Was ist der Unterschied zwischen MBO und MBI?
Bei einem MBO (Management Buy-Out) übernimmt eine Führungskraft aus dem eigenen Unternehmen die Nachfolge. Bei einem MBI (Management Buy-In) kommt der Nachfolger von außen. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile: Ein MBO bietet Kontinuität und Vertrauen im Team, ein MBI bringt frische Perspektiven. Wir helfen Ihnen, die richtige Lösung für Ihr Unternehmen zu finden.
Was passiert, wenn kein Nachfolger in der Familie ist?
Das ist häufiger als man denkt – und kein Grund zur Sorge. Es gibt mehrere bewährte Wege: den Verkauf an eine Führungskraft aus dem Unternehmen (MBO), die gezielte Suche nach einem externen Nachfolger (MBI) oder den Verkauf an einen strategischen oder Finanzinvestor. Welcher Weg der richtige ist, hängt von Ihren Zielen ab – Fortführung des Unternehmens, bestmöglicher Preis oder Absicherung der Mitarbeiter.
Brauche ich wirklich einen Berater für die Nachfolge?
Eine Nachfolge ist für die meisten Unternehmer eine einmalige Erfahrung – für uns ist sie Alltag. Wir kennen die typischen Stolpersteine, die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten und die emotionalen Herausforderungen. Ohne professionelle Begleitung bleiben häufig Geld auf dem Tisch, Konflikte ungelöst oder Risiken unerkannt. Unser Ziel: Sie können sich auf Ihr Tagesgeschäft konzentrieren, während wir die Nachfolge strukturieren.
Betreut die HWB Gruppe auch Nachfolgen im Handwerk?
Ja. Handwerksbetriebe machen einen relevanten Teil unserer Mandate aus. Die Herausforderungen sind oft besonders: Der Inhaber ist die zentrale Figur, Kunden sind an die Person gebunden, und es gibt keine zweite Führungsebene. Genau hier setzen wir an – wir machen Ihr Unternehmen übergabefähig und finden den passenden Nachfolger.