Im Klartext

Die HWB-Philosophie

Was unterscheidet die HWB-Gruppe von anderen Unternehmerberatungen? Warum sind sie damit so erfolgreich? Da sich solche Fragen am besten direkt beantworten lassen, machen die beiden Gründer und Geschäftsführer Hartmut Winkelmann und Helmut Bauer das im Gespräch: Hier lesen Sie, wie alles begann, nach welcher Philosophie die HWB-Gruppe lebt und arbeitet und was das Ganze mit Zen-Meditation, dem HSV und Jedi-Rittern zu tun hat.

Wie kamen Sie beide 2006 zusammen?

Hartmut Winkelmann: Wir haben bereits in der Vorgängerfirma zusammengearbeitet. Dort war ich Gesamtgeschäftsführer für die Unternehmensgruppe und Helmut verantwortlich für den Aufbau der Unternehmerberatung mit Schwerpunkt inhabergeführter Firmen in Schleswig-Holstein und Hamburg. Insofern war für mich völlig klar, als ich mich entschieden hatte, mich im Alter von 48 Jahren in die Selbstständigkeit zu begeben, Helmut zu bitten, mitzukommen und mein Partner zu werden.

Helmut Bauer: Über einen Freund lernte ich Hartmut kennen, ein Mensch mit klarem Verstand, strategischer Weitsicht und sehr viel Herz. Nach Jahren in Konzernen mit strengen Hierarchien gab er mir die Möglichkeit, meine eigenen Vorstellungen zu entwickeln. Nichts war vorgegeben, alles war möglich. Gemeinsam strukturierten wir erfolgreich eine der größten Unternehmensnachfolgen – und dies war auch der Beginn der HWB.

War es also Zusammenarbeit auf den ersten Blick?

HW: Könnte man so sagen. Die Zusammenarbeit war von Anfang an von Vertrauen und gleichen Werten geprägt, unabhängig von völlig unterschiedlichen Temperamenten.

HB: Das mit den Temperamenten stimmt: Hartmut war für mich wie Obi Wan Kenobi aus Star Wars und ich, um in diesem Bild zu bleiben, eher wie der junge Luke Skywalker. Mein alter Chef in der Bank sagte mal zu mir, dass ich sehr erfolgreich im Vertrieb sei, leider aber unführbar (lacht). Mir blieb also nur der Weg in die Selbständigkeit. Ich glaube aber, dass auch ich mit den Jahren etwas ruhiger geworden bin.

HW: Deine Besuche im Kloster und Zen-Meditation haben sicherlich geholfen.

HB: Das Einzige, was Hartmut aus der Ruhe bringt, ist sein HSV.

Arbeiten Sie und Ihr Team in der Beratung nach einer bestimmten Philosophie?

HW: Ja, die Philosophie ist einfach: Es gilt bei komplexen Fragestellungen die Lösungen zu finden, die kompetent und gut durchdacht sind, und diese dann mit menschlich zugewandtem Umgang zu verbinden. Und nicht zu vergessen: Die Fairness steht dabei immer im Vordergrund.

HB: Das kann ich nur unterstreichen – manchmal hart in der Sache aber stets fair im menschlichen Miteinander. Soziales Engagement für die Gesellschaft und ökonomische Erfolge stehen bei uns im engen Einklang. Das sieht man auch im Einsatz der Kolleginnen und Kollegen im ehrenamtlichen Engagement, das wir unterstützen.

Hatten Sie in den letzten 15 Jahren Momente, in denen sie diese Philosophie auch mal ernsthaft angezweifelt, überdacht oder gar verändert haben?

HW: Eigentlich nicht. Die Philosophie ist geprägt durch das eigene Weltbild, Menschenbild und die Einschätzung, wohin man seine Firma entwickeln will. Diese Grundätze verändern sich nicht.

HB: Natürlich gab es in den Jahren auch Misserfolge und Enttäuschungen. Es mag naiv sein zu glauben, wenn man sich fair verhält, müsste der andere es auch tun. Aber nur weil das mal nicht der Fall ist, ändern wir nicht unsere Grundeinstellung.

Sie wollten damals eine Unternehmensberatung gründen, wie es sie noch nicht gab. Inwiefern unterscheidet sich die Philosophie der HWB-Gruppe von der anderer Unternehmensberatungen?

HW: Bei uns steht nicht die kurzfristige ökonomische Optimierung im Vordergrund, sondern ein erfolgreiches Arbeiten in vielerlei Hinsicht.

HB: Die wenigsten Inhaber von Unternehmen, die ich im Mittelstand erlebe, streben nach Gewinnmaximierung. Es sind Familienmenschen mit hohem Verantwortungsbewusstsein für die Mitarbeiter und die Gesellschaft. Wenn jedes Jahr über fünfhundert dieser Menschen mit ihren Familien im Dezember zu unserem Tannenbaumschlagen kommen, weiß ich, warum HWB anders ist. Viele sagen uns, dass wir mitgeholfen haben, die persönliche Zufriedenheit zu erhöhen. Und viele unserer Mandanten und Kooperationspartner sind heute echte Freunde.

Mit welchen fünf Adjektiven würden Sie die HWB-Gruppe und ihre Philosophie beschreiben?

Beide: Menschlich, klug, kompetent, engagiert, fröhlich. Besser wäre es aber, unsere Mandanten zu fragen.

Die HWB-Beratung umfasst alle Phasen der Unternehmensentwicklung – von der Gründung bis zur Nachfolge, unter menschlichen genauso wie wirtschaftlichen und unternehmerischen Gesichtspunkten – und damit ein sehr weites Feld. Wie schaffen Sie es, diese umfassende Beratung zu leisten?

HB: Wir haben knapp 30 ausgebildete Spezialisten für die verschiedensten Fragen und leben von der Erfahrung vieler erfolgreich durchgeführter Beratungen.

HW: Zudem werden alle Menschen, die bei uns arbeiten, aus Eigeninitiative Teil der HWB. Das sind erfahrene Unternehmer und Berater, die bei uns den Freiraum finden, neue Lösungen zu entwickeln. Jeder sucht sich seine Nische, entsprechend seines Temperaments und der eigenen Neigungen, um das persönliche Potenzial zu heben.

HB: Dazu kommen die jungen Kollegen, die zum Teil bei uns ihren Bachelor oder Master gemacht haben, und ganz neue Ideen einfließen lassen. Wir reden nicht über Fehlerkultur, wir leben sie, jeden Tag. Jeder darf und soll seine Meinung einbringen.

Sie bezeichnen die HWB-Gruppe als „Sparringspartner für Unternehmer“. Wie sieht so ein Schlagabtausch aus?

HW: Sparringspartner sein funktioniert nur, wenn man zuhört, versteht und dann durch die Erfahrung gezielt Anregungen gibt. Der Unterschied zwischen uns und dem jeweiligen Unternehmen ist, dass wir bestimmte Fragestellungen vom Grunde her schon häufiger erlebt und dadurch Erfahrungen aufgebaut haben, welche Lösungsansätze eher zum Erfolg führen. Auch die Einschätzung über die Personen und deren Qualitäten kann bei der Findung von Lösungen helfen.

HB: Wir haben Mandanten, die uns seit fast 15 Jahren regelmäßig für strategische Workshops buchen. Diese Unternehmen wollen unsere ungefilterte Meinung hören, auch wenn es ihnen wehtut, wenn wir den Finger in die Wunde legen und unbequeme Fragen stellen. Wenn dann am Ende die erarbeiteten Ergebnisse umgesetzt werden und sich der Erfolg zeigt, ist das der schönste Lohn des Beraters.

Sie haben sich Ende 2019 dazu entschieden, Ihre Kommunikationsausrichtung neu anzupacken. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Beide: In 2019 haben wir den Transaktionsprozess zwischen den Kieler Nachrichten und HOCHZWEI, der führenden Marketingagentur in Norddeutschland, erfolgreich begleitet. In diesem Zusammenhang haben wir mit HOCHZWEI auch unser eigenes Marketing auf den Prüfstand gestellt und uns zum Relaunch entschlossen.

Was bedeutet diese Neuausrichtung für die HWB-Gruppe, das Team und die Beratung?

HW: Kunden, Märkte, Vertriebswege, Ziele und Nachfrageverhalten ändern sich. Wenn man nicht darauf reagiert, verliert man an Wettbewerbsfähigkeit – das müssen wir verhindern. Wir treten heute als Gruppe auf und können den gesamten Lebenszyklus des Unternehmens aus einer Hand betreuen.

HB: In bestimmten Regionen und Branchen haben wir schon heute einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Sei es durch Kooperationen mit Banken, die Tätigkeit in Verbänden oder durch Vorträge. Wir glauben, dass es für Unternehmer im Norden wichtig ist, zu wissen, dass es uns gibt und was wir können. Hierzu wollen wir auch soziale Netzwerke stärker nutzen – mit ruhiger Hand, unaufgeregt und typisch norddeutsch.

Und welche Folgen hat das für Ihre Mandanten?

HB: Unsere Mandanten und Kooperationspartner werden zukünftig direkt und zeitnah über unsere Aktivitäten informiert. Die HWB-Gruppe verfügt über das größte Netzwerk im Norden und stellt dies Unternehmen zur Verfügung, um wirtschaftlich langfristig erfolgreich zu sein und auch die persönliche Zufriedenheit zu steigern.

HW: Zudem richten wir damit auch unser Leistungsangebot an den Bedürfnissen unserer Mandanten aus. Wir benennen für unsere Beratungsfelder unsere Referenzen beim Namen und jeder kann sich über uns und unsere Leitungsfähigkeit direkt erkundigen. Auf einen Klick und immer auf dem Kanal, der dem einzelnen am ehesten liegt.