Strategie, Wachstum, Nachfolge - HWB berät MVZ (Q1/2024)

Strategie, Wachstum, Nachfolge - HWB berät MVZ (Q1/2024)

Die Hämatologisch-Onkologische Praxis Altona (HOPA) betreut Patienten mit Blut- und Krebserkrankungen. Neben den 17 Ärzte besteht das interprofessionelle Team aus Krankenpflegern, MTAs und anderen medizinischen Fachkräften.

Bereits seit 2016 berät die HWB Gruppe die HOPA umfassend in kaufmännischen Aspekten, z.B. beim Wechsel der Rechtsform und der Suche nach einem kaufmännischen Geschäftsführer.

Im Jahr 2023 stellten die Gesellschafter sich der wohl größten Aufgabe des Unternehmer-Daseins: Der Unternehmensnachfolge.

Kundeninformationen

Unternehmen HOPA MVZ GmbH
Auftraggeber Dr. Erik Engel
Branche Ambulante Medizin – Hämatologie/Onkologie und Labormedizin
Firmensitz Mörkenstrasse 47, 22767 Hamburg
Auftrag Wirtschaftliche Transparenz, Suche eines Kaufmännischen Leiters, Nachfolge
Unternehmensphase Wachstum Nachfolge
Projektteam Dr. Moritz Thiede, Hartmut Winkelmann, Katrin Neef
Projektstatus laufend
Jahr ab 2016

 

 

Enge Betreuung bei kritischen Fragen

Der HOPA gelang es mithilfe der HWB ihre wirtschaftlichen Strukturen stetig zu verbessern. Als ersten erfolgreichen Schritt schloßen sie den Wechsel von der GbR zur GmbH ab. Unser Berater Dr. Moritz Thiede unterstützte schon im Jahr 2016 in diesem Projekt. Dieser Vorgang schuf wirtschaftliche Transparenz, die zu gewinnbringenden Investitionen führte. Ein weiteres Arbeitspaket war die Suche nach einem kaufmännischen Leiter. Dieser entlastet die Ärtze als Geschäftsführer in wirtschaftlichen Aufgaben.

Dr. Moritz Thiede, Hartmut Winkelmann und Katrin Neef haben die HOPA in dieser Phase eng begleitet. In den Folgejahren stand mit dem Generationenwechsel der nächste Meilenstein an.

Und manchmal passt das Timing einfach:
Der Sanecum-Verbund nahm zeitgleich zur Suche der HOPA Kontakt mit Dr. Thiede auf. Auslöser war der Artikel über Dr. Erik Engels Erfolg mit der HWB im »Erfolgsmenschen«-Magazin. Herr Ulf Völkel und Frau Dr. Susanne Hoischen (Geschäftsleitung Sanecum Gruppe) waren von der Historie, der besonderen Reputation und der einzigartigen Struktur des MVZ begeistert.

Der Sanecum-Verbund:

Die Sanecum-Gruppe besteht aus mehr als 35 MVZs, die von Ärztinnen und Ärzten eigenverantwortlich geführt werden. Innere Medizin, bildgebende Diagnostik und Labormedizin sind die Schwerpunkte des Verbundes. An 70 Standorten sorgen mehr als 300 Ärztinnen und Ärzte sowie über 1.500 weitere Mitarbeiter für das Wohlergehen von über 1.000.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr.

Der Nachfolge-Plan sah wie folgt aus:

Die Gesellschafter-Ärzte wollten ihre Anteile zuerst an junge Kollegen verkaufen. Neben dem Zinsanstieg, der MBI-Kandidaten auch heute bei der Finanzierung herausfordert, veränderte sich die Abrechnung mit den Kassenärtzlichen Vereinigungen. Dies erschwerte die Übernahme.

Das Kauf-Angebot von Sanecum erschien bestehenden und zukünftigen Gesellschaftern als passende „Hybridlösung“. Sie ermöglichte den Einstieg junger Ärzte und erhielt die arztgeführte Struktur. Das Besondere an der Sanecum-Struktur ist der Wunsch, dass die Ärzte "ihr" MVZ weiterhin geschäftsführend leiten.So sind diese unternehmerisch verantwortlich und sind an langfristigem Erfolg interessiert und beteiligt. Durch das Halten der Anteile sind die Leistungsträger langfristig an das Unternehmen gebunden.

»Sanecum erweis sich als ehrlicher Vertragspartner mit langfristigen Plänen. Bereits das erste Angebot war verlässlich formuliert. Ein sehr fruchtbarer Prozess für beide Seiten«.

Kontakt zu Moritz Thiede

Weitsichtige Nachfolge begonnen

Die beteiligten Parteien leiteten durch den teilweisen Verkauf der Anteil die Nachfolge ein. Diese wird sich über mehrere Jahre erstrecken. In einem ersten Schritt schieden zwei Altgesellschafter aus. Sie werden durch zwei fachärztliche Neugesellschafter ersetzt, während Sanecum zeitgleich den Gesellschafterkreis vergrößert. Weitere geeignete Nachfolger sind bereits identifiziert.

Diese individuellen Wege gelten als besondere Stärke von Sanecum und finden bei Ärzten bundesweit hohe Akzeptanz in deren Nachfolgestrategie.

Dr. Susanne Hoischen (Geschäftsführerin Sanecum): „Die HOPA ist ein für uns einzigartiger onkologischer Verbund von Ärzten, die eine ganzheitliche Versorgung von chronisch kranken Tumorpatienten bieten. Die HOPA-Ärzte haben in der Metropolregion Hamburg über Jahrzehnte erfolgreich bewiesen, dass die bestmögliche Versorgung dieser Patienten im Mittelpunkt ihres Handelns steht. Ihre exzellente Reputation macht sie zu einem Leuchtturm in unserem Verbund.“

Dem erfahrenen M&A-Anwalt und BMZ-Partner Tilmann Kruse gelang es, unterschiedliche Ziele seiner Mandanten in einer Strategie zu bündeln und ein für alle zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Die Wirtschaftskanzlei Taylor Wessing agierte partnerschaftlich im Auftrag von Sanecum. Ausgesprochen positiv wirktenn sich die M&A-spezifischen Kentnisse des seinerzeit durch die HWB vermittelten kaufmännischen Geschäftsführers der HOPA Herrn Schindler aus. Herr Schindler war schnell in der Lage, notwendige Unterlagen zur Verfügung zu stellen und Fragen zu beantworten. Somit war sein Einsatz nicht nur für die laufenden Geschäfte, sondern auch für das Gelingen dieser Kooperation, unabdingbar.

2016 Herstellen wirtschaftlicher Transparenz
2017 Suche und erfolgreiche Auswahl eines Kaufmännischen Leiters
2019 Gesellschafterinterviews und Erstellen eines „Nachfolge-Fahrplans“
2020 Begleiten im Nachfolgeprozess
2022 Kontaktaufnahme durch Sanecum
2023 Erfolgreiche erste Anteilsverkäufe im Zuge der Nachfolge an Sanceum

HWB-Mandat Dr. Engel hat einige seiner Anteile bereits weitergegeben und bleibt dem Unternehmen erhalten. Dr. Moritz Thiede und die HWB beraten weiterhin die Gesellschafter der HOPA.

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»Seit der Beratung durch die HWB haben sich die wirtschaftlichen Bereiche der Praxis nachhaltig professionalisiert. Der Gesellschafterkreis ist dadurch deutlich entlastet, sodass der Fokus auf unser Kerngeschäft leichter fiel. Das empathische und profunde Verständnis der HWB für unsere Unternehmenskultur hat dazu geführt, dass wir gerne mit den Mitarbeitern der HWB die Frage zur Unternehmensnachfolge gemeinsam bearbeiten.«

Dr. Erik Engel
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